Hochwasserschutz für Fenster und Türen in Köln

Kellerfenster, Kellertüren und ebenerdige Eingänge sind die Stellen, an denen Wasser zuerst ins Haus läuft. Wir sichern diese Öffnungen mit geprüften Systemen – von der abnehmbaren Kellerfensterabdeckung über Dammbalken in fest montierten Führungsschienen bis zur wasserdichten Tür.

Wir sehen uns Ihr Gebäude vor Ort an, bevor wir ein System empfehlen – denn welche Lösung passt, hängt vom Untergrund, der Öffnungsgröße und davon ab, woher das Wasser überhaupt kommt.

Hochwasserschutz im eingebauten Zustand

Zwei Beispiele aus unserer Arbeit. Beide zeigen dasselbe Prinzip: Die Führungsschienen links und rechts bleiben dauerhaft am Gebäude, die Dammbalken werden nur im Bedarfsfall eingesetzt und danach wieder eingelagert.

Wie Wasser ins Haus kommt

Bevor über Systeme gesprochen wird, muss klar sein, woher das Wasser kommt. Denn gegen zwei der drei Wege helfen Schutzelemente an Fenstern und Türen nicht.

Weg ins Gebäude Was passiert Hilft Schutz an Fenstern und Türen?
Oberflächenwasser Wasser läuft über Straße, Hof oder Gefälle auf das Gebäude zu und drückt durch Öffnungen Ja – das ist der Anwendungsfall für Dammbalken, Schotts und wasserdichte Elemente
Rückstau aus der Kanalisation Der überlastete Kanal drückt Wasser zurück durch Bodenabläufe, Toiletten und Waschbecken im Keller Nein – dagegen hilft nur eine Rückstausicherung in der Abwasserleitung
Grundwasser Steigender Grundwasserspiegel drückt von unten durch Bodenplatte und Kellerwände Nein – das ist eine Frage der Bauwerksabdichtung

Wir prüfen bei der Besichtigung, welcher Weg bei Ihrem Gebäude der wahrscheinliche ist. Wenn Schutzelemente an Fenstern und Türen nicht die Lösung sind, sagen wir Ihnen das – und nennen Ihnen, an wen Sie sich stattdessen wenden sollten.

Wir sehen uns Ihr Gebäude an!

Sie wollen wissen, wo Ihr Haus angreifbar ist? Wir schauen uns die gefährdeten Öffnungen an und sagen Ihnen, was sinnvoll ist – und was nicht.

Kontaktformular

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Name*

So gehen wir vor

  1. Sie melden sich

    Telefonisch unter 0221 9565080 oder über das Formular. Beschreiben Sie kurz, welche Öffnungen Sorgen machen und ob es schon einmal Wasser im Haus gab.

  2. Wir kommen zur Besichtigung

    Wir sehen uns Gelände, Öffnungen und Untergrund an und klären, woher das Wasser voraussichtlich kommt.

  3. Sie erhalten unseren Vorschlag

    Mit System, geprüfter Stauhöhe und den Grenzen der Lösung – und ein Angebot.

  4. Wir montieren

    Bei der Übergabe zeigen wir Ihnen, wie das System im Ernstfall aufgebaut wird.

Hochwasserschutz für Kellerfenster

Kellerfenster und Lichtschächte sind bei Starkregen die verwundbarste Stelle am Haus. Sie liegen tief, das Wasser sammelt sich davor, und schon geringe Wasserhöhen im Lichtschacht erzeugen erheblichen Druck auf die Scheibe.

Für diese Öffnungen kommen je nach Situation infrage:

  • Abdeckungen für den Lichtschacht, die von oben aufgesetzt und verschraubt oder verspannt werden
  • Schottelemente vor dem Fenster, in fest montierten Führungsschienen mit umlaufender Dichtung
  • Wasserdichte Kellerfenster, die das vorhandene Fenster im Zuge einer Sanierung ersetzen

Welche Variante passt, hängt davon ab, ob der Lichtschacht zugänglich bleiben muss, wie der Untergrund beschaffen ist und welche Stauhöhe abgedeckt werden soll.

Hochwasserschutz für Kellertüren

Kellereingangstüren und Kellerabgänge liegen fast immer tiefer als das umgebende Gelände – Wasser läuft dort zwangsläufig zusammen. Zwei Wege stehen offen:

Nachrüsten mit Dammbalken oder Schott. Um die vorhandene Tür herum werden Führungsschienen montiert. Im Ernstfall setzen Sie die Dammbalken ein, die Dichtung schließt gegen Schiene und Boden. Der Vorteil: Die Tür bleibt, wie sie ist, und im Alltag ist von der Nachrüstung wenig zu sehen.

Austausch gegen eine wasserdichte Tür. Eine druckwasserdichte Tür dichtet dauerhaft und muss im Ernstfall nur verschlossen werden – niemand muss vor Ort sein, um etwas aufzubauen. Das ist die aufwendigere, aber auch die zuverlässigere Lösung, gerade bei Objekten, die nicht ständig bewohnt sind.

Wir haben ohnehin Erfahrung mit Kellereingangstüren – im Bereich Einbruchschutz gehören sie seit Jahren zu unserem Programm.

Hochwasserschutz für Haus- und Terrassentüren

Bei ebenerdigen Eingängen und bodentiefen Terrassentüren geht es meist um vergleichsweise geringe Stauhöhen – dafür an einer Stelle, an der die Optik zählt. Niemand will eine dauerhaft sichtbare Barriere vor der Haustür.

Deshalb arbeiten wir hier bevorzugt mit Lösungen, die im Alltag zurücktreten:

  • Bodenbündig eingelassene Schienen, in die im Bedarfsfall Dammbalken gesteckt werden
  • Klappschotts, die flach an der Fassade liegen und nur im Ernstfall hochgeklappt und verriegelt werden
  • Nachrüstbare Dichtungssysteme an der vorhandenen Tür, wo die baulichen Voraussetzungen es zulassen

Wichtig bei Haustüren: Die Tür muss auch mit Schutzelement noch als Fluchtweg funktionieren. Das prüfen wir mit.

Hochwasserschutz für Fenster im Erdgeschoss

Fenster im Erdgeschoss sind seltener betroffen als Kellerfenster – wenn das Wasser dort ankommt, ist die Lage bereits ernst. Für Gebäude in besonders gefährdeter Lage, etwa in Rheinnähe oder an Hanglagen mit ablaufendem Oberflächenwasser, sind sie trotzdem ein Thema.

Technisch gilt dasselbe Prinzip wie an Türen: Führungsschienen an der Laibung, eingesetzte Schottelemente, umlaufende Dichtung. Bei bodentiefen Fenstern rechnen wir die Lösung wie bei einer Terrassentür.

Was Hochwasserschutz leisten kann – und was nicht

Jedes System hat eine geprüfte Stauhöhe. Diese Höhe gibt der Hersteller an, sie ist geprüft, und oberhalb davon endet die Schutzwirkung. Wir nennen Ihnen diesen Wert für das jeweilige System, bevor Sie sich entscheiden.

Ab einer bestimmten Wasserhöhe wird Abdichten gefährlich. Steht das Wasser außen deutlich höher als innen, wirken erhebliche Kräfte auf Kellerwände und Bodenplatte – im Extremfall kann ein Gebäude aufschwimmen oder Wände können nachgeben. Deshalb ist ab einem gewissen Punkt kontrolliertes Fluten die richtige Entscheidung, nicht weiteres Abdichten. Das gehört zur Beratung dazu.

Gegen Rückstau und Grundwasser hilft es nicht. Siehe den Abschnitt oben zu den drei Wasserwegen.

Das System muss geübt sein. Ein Dammbalken, den niemand im Haus je eingesetzt hat, wird im Ernstfall nicht rechtzeitig stehen. Wir zeigen Ihnen den Aufbau bei der Übergabe – und empfehlen, ihn einmal im Jahr zu wiederholen.

Mobil oder fest eingebaut?

Beides hat seine Berechtigung – die Entscheidung hängt weniger vom Budget ab als davon, ob im Ernstfall jemand vor Ort ist.

Kriterium Mobile Systeme Fest eingebaute Systeme
Prinzip Schienen bleiben, Elemente werden bei Bedarf eingesetzt dauerhaft dicht, muss nur verschlossen werden
Optik im Alltag nur die Schienen sichtbar Element ist dauerhaft verbaut
Im Ernstfall jemand muss da sein und aufbauen keine Handlung nötig oder nur verschließen
Typisch für Kellerfenster, Terrassentüren, Hauseingänge Kellertüren, selten genutzte Zugänge, Objekte ohne ständige Anwesenheit

Die ehrliche Faustregel: Wer beruflich viel unterwegs ist oder ein Objekt schützt, das nicht dauerhaft bewohnt wird, sollte fest eingebaute Lösungen bevorzugen. Ein mobiles System nützt nichts, wenn beim nächsten Starkregen niemand zu Hause ist.

Häufige Fragen zum Hochwasserschutz

In der Regel Kellerfenster und Kellertüren – sie liegen am tiefsten, dort sammelt sich Wasser zuerst. Erst danach folgen ebenerdige Eingänge und Terrassentüren. Was bei Ihrem Gebäude sinnvoll ist, klären wir bei der Besichtigung.
Mobile Systeme sind unauffälliger im Alltag, brauchen aber jemanden, der sie im Ernstfall aufbaut. Fest eingebaute Lösungen wirken ohne Ihr Zutun. Wenn Sie viel unterwegs sind oder ein Objekt schützen, das nicht dauerhaft bewohnt ist, ist die feste Lösung die sichere Wahl.
Jedes System hat eine vom Hersteller geprüfte Stauhöhe. Wir nennen Ihnen diesen Wert für die vorgeschlagene Lösung, bevor Sie sich entscheiden. Oberhalb dieser Höhe endet die Schutzwirkung – und ab einem gewissen Punkt ist kontrolliertes Fluten sogar die richtige Entscheidung, weil sonst die Kellerwände dem Druck nicht standhalten.
Ja, in fast jeder Hinsicht. Sandsäcke dichten nie vollständig ab, brauchen Stunden und mehrere Personen und sind im Ernstfall häufig nicht mehr zu bekommen. Dammbalken setzt meist eine Person in wenigen Minuten ein, sie dichten umlaufend ab und lassen sich über Jahre wiederverwenden. Voraussetzung ist die einmalige Montage der Führungsschienen.

Nein. Wenn die Kanalisation überlastet ist und Wasser über Bodenabläufe oder Toiletten zurückdrückt, hilft nur eine Rückstausicherung in der Abwasserleitung. Das ist ein anderes Gewerk. Gegen Grundwasser, das von unten durch die Bodenplatte drückt, hilft nur eine Bauwerksabdichtung.

Bei einem Dammbalkensystem sprechen wir über Minuten, und meist genügt eine Person. Entscheidend ist, dass der Aufbau geübt ist – deshalb zeigen wir ihn bei der Übergabe und empfehlen, ihn einmal jährlich zu wiederholen.

Förderprogramme für privaten Hochwasserschutz ändern sich regelmäßig und unterscheiden sich je nach Kommune und Land – erkundigen Sie sich bei der Stadt Köln und bei der NRW.BANK nach dem aktuellen Stand. Ob Ihre Elementarschadenversicherung Schutzmaßnahmen honoriert oder überhaupt greift, klären Sie am besten direkt mit Ihrem Versicherer. Wir sind Fachbetrieb für Bauelemente und keine Förder- oder Versicherungsberatung.

Unser Fachteam nimmt sich Zeit für Sie!

Nutzen Sie unser Online-Kontaktformular und teilen Sie uns Ihr Anliegen mit. Einer unserer Mitarbeiter wird sich schnellstmöglich bei Ihnen melden.

Alternativ erreichen Sie unseren Kundenservice auch telefonisch. Wir bieten Ihnen kompetente Beratung, schnelle Hilfe und einen direkten Ansprechpartner – ganz ohne lange Wartezeiten.

Kontaktformular

*“ zeigt erforderliche Felder an

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
Name*

Kontakt

Fachbetrieb Christ
Mitglied in der Handwerkskammer
zu Köln

Graditzer Str. 81
50735 Köln

Telefon: 0221 9565080
Telefax: 022195650816
E-Mail: info@christ-handwerk.de

Mitgliedschaften und Zertifikate

1063-Aufkleber-Wir-bilden-aus-300x130
bundesverband-sicherungstechni-deutschland-ev-fcb15-logo
abus-profi-facherrichter-siegel

Karte

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen